Der Fußtritt des Geliebten
Ha! hör’ ich recht? sind dieß die leisen Tritte
Des Einzigen, dem dieses Herz sich weiht? –
Er kömmt! beflügelt sind die sanften Schritte
Von Sehnsucht und von Zärtlichkeit.
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Er kömmt! ich fühl’s an diesen stärkern Schlägen
Des armen Herzens, dem er alles ist. Es klopft entzückt dem Augenblick entgegen, Wo er die heiße Thräne küßt; Die Thräne, die sich von der Wange schleichet,
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Und halb beschämt auf einen Busen stiehlt,