Der Durstleidende

by Jacob Schwieger

Dem Tantalus bin Ich in Wahrheit zuvergleichen/
dieweil ich in dem Fluß/ ach! deiner Liebe steh/
und dennoch wegen Durst schier muß im Nu verbleichen.
Dein Liebeln machts fürwahr daß ich zu grunde geh.

Lieb-kose mihr nur nicht/ o Adelmuht mein Leben!
Nein! sage frei-heraus was deine Meinung sey!
Wiltu mihr einen Trank von deinen Rosen geben?
So tuhs! wo nicht? so sags! damit ich werde frey. (S. 4)
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