An den May
Holder Schöpfer süßer Triebe,
Junger wonnereicher May!
Glück und Hoffnung und die Liebe
Sind in dir mir ungetreu.
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Nie wird dieses Herz empfinden
Deiner Wonne Seligkeit: Reiz und Jugend sah ich schwinden Vor der uns bestimmten Zeit: Denn der Gram gab ihnen Flügel;
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Und sein Mehlthau traf das Herz.
Keiner weisen Stoa Zügel Zähmt der Seele wilden Schmerz. May, dein schönster Tag ist trübe, Deinen Zephyr fühl’ ich nicht;
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Weil der süße Trost der Liebe,
Mir, Unglückliche! gebricht.