Da hab’ ich viel blasse Leichen

by Heinrich Heine

     Da hab’ ich viel blasse Leichen Beschworen mit Wortesmacht; Die wollen nun nicht mehr weichen Zurück in die alte Nacht.

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     Das zähmende Sprüchlein vom Meister

Vergaß ich vor Schauer und Graus, Nun zieh’n die eig’nen Geister Mich selber in’s neblichte Haus.      Laßt ab, Ihr finstren Dämonen!

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Laßt ab, und drängt mich nicht!

Noch manche Freude mag wohnen Hier oben im Rosenlicht.      Ich muß ja immer streben Nach der Blume wunderhold;

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Was bedeutet’ mein ganzes Leben,

Wenn ich Sie nicht lieben gesollt?      [37] Ich möcht sie nur einmal umfangen, Und pressen an’s glühende Herz! Nur einmal die Lippen und Wangen

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Küssen mit sel’gem Schmerz.

     Nur einmal aus ihrem Munde Möcht’ ich hören ein liebendes Wort, – Alsdann wollt’ ich folgen zur Stunde Euch, Geister, zum finstern Ort.

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     Die Geister haben’s vernommen,

Und nicken grausiglich. Feins Liebchen, nun bin ich gekommen; Feins Liebchen, liebst du mich?

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