Da hab’ ich viel blasse Leichen
Da hab’ ich viel blasse Leichen Beschworen mit Wortesmacht; Die wollen nun nicht mehr weichen Zurück in die alte Nacht.
Vergaß ich vor Schauer und Graus, Nun zieh’n die eig’nen Geister Mich selber in’s neblichte Haus. Laßt ab, Ihr finstren Dämonen!
Noch manche Freude mag wohnen Hier oben im Rosenlicht. Ich muß ja immer streben Nach der Blume wunderhold;
Wenn ich Sie nicht lieben gesollt? [37] Ich möcht sie nur einmal umfangen, Und pressen an’s glühende Herz! Nur einmal die Lippen und Wangen
Nur einmal aus ihrem Munde Möcht’ ich hören ein liebendes Wort, – Alsdann wollt’ ich folgen zur Stunde Euch, Geister, zum finstern Ort.
Und nicken grausiglich. Feins Liebchen, nun bin ich gekommen; Feins Liebchen, liebst du mich?