Aus alten Mährchen winkt es
Aus alten Mährchen winkt es Hervor mit weißer Hand, Da singt es und da klingt es Von einem Zauberland’:
Im goldnen Abendlicht’, Und lieblich duftend glühen, Mit bräutlichem Gesicht; Und grüne Bäume singen
Die Lüfte heimlich klingen, Und Vögel schmettern drein. Und Nebelbilder steigen Wohl aus der Erd’ hervor,
Im wunderlichen Chor; [149] Und blaue Funken brennen An jedem Blatt und Reis, Und rothe Lichter rennen
Und laute Quellen brechen Aus wildem Marmorstein, Und seltsam in den Bächen Strahlt fort der Wiederschein.
Und dort mein Herz erfreu’n, Und aller Qual entnommen, Und frei und selig seyn! Ach! jenes Land der Wonne,
Doch kommt die Morgensonne, Zerfließt’s wie eitel Schaum.