Auf den Wällen Salamankas

by Heinrich Heine

     Auf den Wällen Salamankas Sind die Lüfte lind und labend; Dort, mit meiner holden Donna, Wandle ich am Sommerabend.

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     Um den schlanken Leib der Schönen

Hab’ ich meinen Arm gebogen, Und mit sel’gem Finger fühl’ ich Ihres Busens stolzes Wogen.      Doch ein ängstliches Geflüster

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Zieht sich durch die Lindenbäume,

Und der dunkle Mühlbach unten Murmelt böse, bange Träume.      „Ach, Sennora, Ahnung sagt mir: Einst wird man mich relegiren,

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Und auf Salamankas Wällen

Geh’n wir nimmermehr spazieren.“

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