Love Poems – Page 886
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Nach Sonnenuntergang
Gold ward zum Roth und Violette; / Noch küssen wir an grüner Stätte, / Indem es oben schwärzlich blaut … -
Am Wasserfalle
Nenn' ich Jubel, nenn' ich Grausen / Der Gewässer Donnern, Brausen? / Sturm und Streit des Wasserfalles, … -
Die Zeit nicht länger tändelnd zu verschwenden
Die Zeit nicht länger tändelnd zu verschwenden, / Versuch ich es, vom Fleiß dazu gemahnt, / Der mühsam Wege der Erkenntnis bahnt, … -
Eh noch die holde Wärme ganz verglühte
Eh noch die holde Wärme ganz verglühte, / Ja, laß uns scheiden! Frei, aus eigner Wahl! / Nicht soll, verschüttet durch gemeine Qual, … -
Ein grenzenloses Ineinanderweilen
Ein grenzenloses Ineinanderweilen, / Getrennt, um eins zu sein, geteilt erst ganz, / So war für mich in eng verschlungnem Tanz … -
Erreichbar nicht mehr Wünschen, Klagen, Bitten
Erreichbar nicht mehr Wünschen, Klagen, Bitten, / Gingst du dahin – du hast den Weg vollbracht. / Und gleich dem Wanderer, der in die Nacht … -
Erschwere nicht mit tausend Hindernissen
Erschwere nicht mit tausend Hindernissen / Die Frage, die auf meinen Lippen glüht! / Um Antwort dien' ich dir so heiß bemüht, … -
Es frage niemand mich, warum ich täglich
Es frage niemand mich, warum ich täglich / Dieselbe Straße gehe vor dem Walle. / Könnt' ich gestehen, daß sie mir gefalle? … -
Es glänzt dein Aug in wunderbarer Helle!
Es glänzt dein Aug in wunderbarer Helle! / Erfüllt von einem mystischen Entzücken / Such' ich geheimen Sinn in deinen Blicken … -
"Frönst du wie andre Frauen eitlem Hange
"Frönst du wie andre Frauen eitlem Hange, / Treibst du mit mir ein frevlerisches Spiel? / Du lockst mich an, wenn ich entfliehen will, …
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