18. Ohne Nachtheil

by Daniel von Czepko German

Weil die Angel offen stunden, Hab ich mich zu euch gefunden: Fraülein, in der Kammer Thür, Euer Mensch verrieth sie mir. Fangt nicht auf sie an zu schmähen, Denn ich habe nichts gesehen, Als wie ihr des Todes Bild In den blossen Armen hielt. Ich zog ab den leisen Fuß, Legt aufs Bettuch einen Kuß: Eh auch Euch was solte wecken, Wolt ich Euch selbst selbst zudecken. (S. 351) _____

More poems by Daniel von Czepko

All poems by Daniel von Czepko →