XVI.

by Demeter Dudumi

XVI.
Jüngst kamst du im Traume,
Mein Liebchen, zu mir;
Ich reichte Maiblümchen
Zum Gruße dir.

Du nahmst sie und frugst mich,
Was Liebe sei?
Ich gab dir zur Antwort:
"Ein ewiger Mai!"

Und als ich nun forschte,
Was Treue sei?
Da meintest du lächelnd:
"Die Sonne im Mai!"

Ach, eines nur wünsch' ich -
Ja niemals zu sehn
Die Sonne des Maies
Mir untergehn! (S. 26-27)
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