XCIX.

by Demeter Dudumi

XCIX.
Süß und sanft mein Liebchen schlummert -
Rauscht nicht so ihr Blüthenwellen,
Säusle nicht du Morgenlüftchen,
Weckt sie nicht ihr Silberquellen!

Laßt sie in des Schlafes Armen
Ungestörte Rast genießen,
Laßt auch jeden Schmerz des Lebens
Ihr im heitern Traum zerfließen!

Schließt im Schlaf den Mund sie fester,
Fast als ob sie Glück verhehle,
Zieh' vielleicht als Traumgebilde
Ich verklärt durch ihre Seele! (S. 161-162)

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