Vom Gebirge

by Franz Kugler (1808–1858) · 1840 German

Die grauen Wolken streifen
Der alten Berge Rand,
Sie hüllen mir die Aussicht
Ins glückliche Niederland.

Doch über den grauen Wolken
Ist goldner Sonnenschein,
Da schwingt sich meine Liebe
Auf leichten Flügeln hinein.

Sie schwingt sich zu der Liebsten
Hinab in's ferne Thal,
Und spricht zu ihr: ich grüße
Dich viel, viel tausendmal! (S. 68)
_____

More poems by Franz Kugler

  • Nachtgrüße

    1.
    Vor meinem Fenster dämmert
    Das trübe Mondenlicht; …
  • Ade!

    Ade, Ade! Herzliebste,
    Es kann ja nicht anders seyn!
    Zum letzten Mal heut grüß' ich …
  • Bewußtseyn der Liebe

    Als willenlos ich und geblendet stand
    Zum ersten Mal vor deiner Schönheit Licht,
    In deine Nähe fühlt' ich mich gebannt, …
  • Die Aeuglein

    Lieben Aeuglein, wüßt' ich, welches
    Ist die Farbe, die euch ziert,
    Wollt' ich gern mit hübschen Bildern …

All poems by Franz Kugler →