Vergiß, o Herz, in diesen Frühlingstagen
Nicht, deinem GOtt mit Freuden Dank zu sagen,
Daß Er dir läßt die Blüt' am Wege sprießen,
Daß Farbenglanz und Duft du kannst genießen,
Daß milde Luft dir Wang' und Stirn' umfächelt,
Und Sonnenschein und Himmelsblau dir lächelt,
Daß du dem süßen Vogelsang kannst lauschen,
Der Bienlein Summen und der Quelle Rauschen,
Und daß du kannst durch Wald und Auen gehen
Und fühlen all die Herrlichkeit und sehen;
Daß mit der Lerche du ein Lied kannst singen
Und daß du Flügel hast, dich aufzuschwingen,
Daß auch in dir jetzt ist ein blühend Leben, -
Dank Ihm dafür, der alles dir gegeben! (S. 292-293)
Daß Er dir läßt die Blüt' am Wege sprießen,
Daß Farbenglanz und Duft du kannst genießen,
Daß milde Luft dir Wang' und Stirn' umfächelt,
Und Sonnenschein und Himmelsblau dir lächelt,
Daß du dem süßen Vogelsang kannst lauschen,
Der Bienlein Summen und der Quelle Rauschen,
Und daß du kannst durch Wald und Auen gehen
Und fühlen all die Herrlichkeit und sehen;
Daß mit der Lerche du ein Lied kannst singen
Und daß du Flügel hast, dich aufzuschwingen,
Daß auch in dir jetzt ist ein blühend Leben, -
Dank Ihm dafür, der alles dir gegeben! (S. 292-293)