Traum des Bösen
[21] TRAUM DES BÖSEN Verhallend eines Gongs braungoldne Klänge — Ein Liebender erwacht in schwarzen Zimmern Die Wang’ an Flammen, die im Fenster flimmern. Am Strome blitzen Segel, Masten, Stränge.
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Ein Mönch, ein schwangres Weib dort im Gedränge.
Guitarren klimpern, rote Kittel schimmern. Kastanien schwül in goldnem Glanz verkümmern; Schwarz ragt der Kirchen trauriges Gepränge. Aus bleichen Masken schaut der Geist des Bösen.
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Ein Platz verdämmert grauenvoll und düster;
Am Abend regt auf Inseln sich Geflüster. Des Vogelfluges wirre Zeichen lesen Aussätzige, die zur Nacht vielleicht verwesen. Im Park erblicken zitternd sich Geschwister.