So schlagen wir die Grillen todt

by August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

[284] 3. So schlagen wir die Grillen todt. So schlagen wir die Grillen todt Mit einem kühlen Weine, So lachen wir uns feuerroth Und stehn auf einem Beine;

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Und klatschen aus die feine Welt

Bei ihrem großen Gut und Geld, Wir drehn uns um und springen, Juchhe! und singen: Wer da will beim Fasching sein,

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     Der setze sich frisch

     Hier hinter den Tisch,      Und stimme mit ein      Recht artig und fein! Bleibt ihr auf eurem stillen Sitz

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Da hinterm Ofen hocken,

Ihr habt ja weder Scherz noch Witz, Seid viel zu ernst und trocken – [285] Wir haben unsern Schatz im Arm, Die Liebe macht uns reich und warm,

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Sie lehrt die Gläser klingen,

Uns aber singen: Wer da will beim Fasching sein,      Der setze sich frisch      Hier hinter den Tisch,

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     Und stimme mit ein

     Recht artig und fein!

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