Wer fühlt die Zeit mit holden Händen rühren
an seiner Seele bunten Herbst? Tritt vor,
zärtliche Anmut! In den seligen Chor
zierlichster Freude will ich dich entführen.
Getreten kaum durch die erhellten Türen,
fühlst du, was einst dein Kinderherz verlor.
Reizender Wechsel zwingt dich stark empor
zu jenem Geist, den nur Beglückte spüren.
O Herz! O Tage, rätselhaft und reich!
Wie dämpft sich klingend, was zwiespältig brannte,
zu einem Lied, im tiefsten Wesen gleich.
Und Lust, die nie dein Herz sein eigen nannte,
wird kindlich zögernd wach und atmet weich
dahingeschmiegt ins zärtliche Andante.