Melancholie des Abends

by Georg Trakl

[12] MELANCHOLIE DES ABENDS — Der Wald, der sich verstorben breitet — Und Schatten sind um ihn, wie Hecken. Das Wild kommt zitternd aus Verstecken, Indes ein Bach ganz leise gleitet

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Und Farnen folgt und alten Steinen

Und silbern glänzt aus Laubgewinden. Man hört ihn bald in schwarzen Schlünden — Vielleicht, daß auch schon Sterne scheinen. Der dunkle Plan scheint ohne Massen,

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Verstreute Dörfer, Sumpf und Weiher,

Und etwas täuscht dir vor ein Feuer. Ein kalter Glanz huscht über Straßen. Am Himmel ahnet man Bewegung, Ein Heer von wilden Vögeln wandern

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Nach jenen Ländern, schönen, andern.

Es steigt und sinkt des Rohres Regung.

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