LXXXVI.

by Demeter Dudumi

LXXXVI.
Auch ich fand einst eine Rose,
So schön wie keine vorher;
Doch brach ich sie nicht vom Stengel,
Ich liebte sie viel zu sehr!

Ich grub sie mit sorglicher Mühe
Aus ihrem Rosenbeet;
Nun prangt sie in meinem Herzen
Voll Duftes, der nie verweht!

Nun treibt sie viel tausend Blätter
In diesem kleinen Raum,
Und macht mein ganzes Leben
Zum holdesten Frühlingstraum! (S. 140-141)
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