LXIX.

by Demeter Dudumi

Hell wie der Demant am Busen dir schimmert, Hell wie die Erde im Sonnenlicht strahlt: Also und heller erglänze dir immer Freude und Wonne im häuslichen Kreis, Also und heller beleuchte dein Inn'res Liebe als ewige strahlende Sonne! Zart wie der Thau die Fluren durchrieselt, Zart wie der Gärtner die Blumen bewacht: Also und zarter betaste das Schicksal Saiten der Wehmuth in wechselnder Zeit, Also und zarter will ich dich bewahren, Blumen dir streuen auf all deinen Wegen! Rein wie der Himmel in sternigen Nächten, Schön wie der Morgen bei Sonnenaufgang: Also und reiner sei's in den Herzen, Wenn wir den Abend des Lebens erreicht, Also und schöner sei dann der Morgen, Wenn wir erwachend dort drüben uns sehn! (S. 113-114) _____

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