Gluth

by Wilhelm Arent

So schwül, so warm der Mainacht Gluth!
O hab' Erbarmen, junges Blut!

Löse dein Mieder diese Nacht.
Enthüll' der Glieder schneeige Pracht!

Laß mich der Lüste Kampf besiegeln
Auf deiner Brüste Wonnehügeln!

Aus: Wilhelm Arent Aus tiefster Seele
Mit Geleitswort von Hermann Conradi
Berlin 1885
Verlag von Georg Rauck (S. 45)

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