Gedanken eines Republikaners beim Sturz Bonaparte’s
[137] Gedanken eines Republikaners beim Sturz Bonaparte’s. Ich haßte dich, Thyrann! Ich sah mit Graun, Wie du, ein ehrgeizloser Sklav, den Stab Des Siegers schwangest ob der Freiheit Grab. Du konntest deinen Herrscherthron erbaun, [138]
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Wo jüngst er stand: – doch lieber wolltest schaun
Du blut’gen Pomp, den nun die Zeit hinab Gefegt und dem Vergessen übergab. Ich betete, daß dich in ihren Klaun Verrath, Mord, Unzucht, Raub und Angst vereint
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Erwürgen möchten, die du aufgeschreckt.
Jetzt weiß ich, seit du in den Staub gestreckt, Daß nicht Gewalt und Trug der schlimmste Feind Der Tugend sind: – nein, alter Satzung Zahn, Erlaubter Frevel, blut’ger Glaubenswahn.