Friedrichstraßenkroki 3 Uhr 20 Nacht
[41] FRIEDRICHSTRASSENKROKI 3 UHR 20 NACHTS Die Friedrichstraße trägt auf Stein Die blassen Gewässer des Lichtes. Die Dirnen umstehn mit Hirschgeweihn Die Circe meines Gesichtes.
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Ich schaue: — Der Träume Phosphor rinnt
In zwei, vier Menschenaugen neu. — Wie eine Katze springt, gefleckt, der Wind Zwischen des Asphalts Lichterstreu Und trägt den fetten, weißen Rauch
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Im Maul den jungen Winden ins Nest.
Er faßt die Dirnen an den Bauch Und klemmt die dünnen Röcke fest. — Da sind Gesichter, lachen nett, Daß alle Zähne blecken müssen;
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Die Louis zeigen ihr Skelett,
Louise läßt mich ihres küssen.