Es schien ein Stern in meine dunkle Nacht Und sieh: ein Heer von Sternen war erwacht; Ein Frühlingsleben und ein Wonnesprühn Erwachte mild bei dieses Sternes Glühn.
Des Lebens Wolken zogen schwer einher, Der eine Stern – er scheinet nimmermehr, Und einsam träumend von geliebter Pracht, Steh' ich ein Wandrer in der dunklen Nacht.
O holdes Licht – geliebtes Angesicht, Mein Sehnen, Träumen läßt dich ewig nicht, Durch Schicksalswolken fleh' ich auf zu dir: O holdes Licht! warum erschienst du mir? (S. 178)