Dunkelbraune Aeugelein

by Karl Siebel


Dunkelbraune Aeugelein,
Wenn ihr lächelnd winket,
In mein tiefstes Herz hinein
Eure Seele sinket;
Wie der liebe Sonnenschein
Lächelt in die Welt hinein,
Blickt ihr in mich klar und rein,
Braune Aeugelein.

Und ich weiß nicht, wie es kam,
Daß ich hold vertrauend
Ihre weißen Hände nahm,
In die Aeuglein schauend;
Herzens Wogen halten ein,
Fühlen sich so selig rein;
Schaut ihr so in sie hinein,
Braune Aeugelein.
(S. 183)

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