Die weiblichen Erscheinungen
Hebt nicht das Herz sich höher der entgegen Aus deren Blick die holde Jugend lacht, Die Charis schmückt! Wie folget ihren Wegen Des Jubels Ruf, wer fühlt nicht ihre Macht?
Und tritt einher mit königlicher Pracht. Des Siegs gewohnet schaut sie ins Gedränge, Das dort sich häuft; ihr weicht die frohe Menge. Doch wagend nicht die Augen zu erheben,
Der frohen Jugend frisch bekränztes Leben, Zu früh der Wangen Rosenroth verblich. Den Busen hebt ein unerfülltes Streben, Sie naht verschämt der lauten Menge sich.
Und weichet nicht von dem gewählten Orte. Wer nahet sich mit Anmuth in den Zügen Nicht achtend ob auf sie die Menge blickt? In ihrem Arm sieht man den Knaben liegen.