Die unmögliche Tatsache

by Christian Morgenstern

[163] Die unmögliche Tatsache Palmström, etwas schon an Jahren, wird an einer Straßenbeuge und von einem Kraftfahrzeuge überfahren.

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‚Wie war‘ (spricht er, sich erhebend

und entschlossen weiterlebend) ‚möglich, wie dies Unglück, ja –: daß es überhaupt geschah? ‚Ist die Staatskunst anzuklagen

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in Bezug auf Kraftfahrwagen?

Gab die Polizeivorschrift hier dem Fahrer freie Trift? ‚Oder war vielmehr verboten, hier Lebendige zu Toten

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umzuwandeln, – kurz und schlicht:

Durfte hier der Kutscher nicht –?‘ [164] Eingehüllt in feuchte Tücher, prüft er die Gesetzesbücher und ist alsobald im Klaren:

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Wagen durften dort nicht fahren!

Und er kommt zu dem Ergebnis: Nur ein Traum war das Erlebnis. Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein  kann, was nicht sein  darf.

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