Die Bauernnoth

by Maurus Lindemayr

I kan má’s unmigli nöt denká,      Was d’Herren mit ins no anhöbn. Á Baur soll si wáhrla grads henká,      So kám á dient wög vo den Löbn.

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Sán d’Rüstgeldá kám zán dáschwingá

     Und gleiwohl höbn’s Noiringá an Und thain ins án Toifel áfdringá,      Den d’Herrschaft selbm nenná nöt kan. I bsinn mi, i z’brich má ’n Schedl,

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     I raith oft á halbáti Nacht.

I röd aus dá Sach mit mein Gredl,      Wie vil hoir mein Ausgab schan macht. Kain Nachbá, kain Amtmann kan’s wissen;      Und schau i in’s Büechel, wie’s geht,

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Is’s ainwög guet deutsch damit gschmissen,

     Weil’s in dá Latein drinná steht. Mein Huimátel kan i leicht zötn.      I mag má kám ’s Traidl dábaun; Is nix, als á ságrischi Frötn;

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     Bein Fenster thuet d’Neath auáschaun.

Ain Gaiß’l; zwen Frischling, söchs Anten      Und ’s Peondel is all mein Vámögn. [271] Mag mi und dö Kiná kám gwándten,      D’Kostirung und ’s Jahrláhnl göbn.

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Schátzt ainár á Geldl von Airen?

     Fuchzg sánd grads, als wie, we geht da. ’n Haar bringán’s inhá aus Baiern;      ’n Lándláhaar káft ins niemd a. Kain Schwabn han i nöt zán vákáfá,

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     Brauchs’ allisamt selbm hintá ’s Gsott.

Mi’n Scheitern is nix zun dáláfá      Und ’s Heu ist iez á um án Spott. Sinst hat má do gleiwohl mit’n Spinná,      Mit Leinwáden, Rupfen und Garn

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Á Geldl dárobern aft kinná;

     Jetz sein má da á gstrigelt warn. Drei Stempellahn kosten án Groschen;      Und ’s Tueh, dös kain Stempel nöt trait, Is schölmisch und zrissátást d’Goschen,

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     Má nihmt dá’s; du wirst ga nöt gfrait.

Sinst habmt diernt án ötlá guet Brüedá      In’s Bairland á Kirifahrt than. Á Kráxen Towák trug án iedá;      Kain Fueßgehá schrie má nöt an.

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Jetz abá ist alls vollá Meuthen.

     Má is kám recht drausten no z’Haag, So thain’s ain schan schinden und heuten;      So griffán ain d’Schöring in Sack. [272] Han jungáhait ’s Geign üntágriffá

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     Und hab mi válaid auf d’Schalmei;

Hab oft á schens Geldel dápfiffá      Und iez leid i Hungá dábei. In Rauhnáchten thát i aft immá      Dá Kini Waldhausá sinst wern. –

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Jezt siecht má in Lándl gár nimmá

     Kain heiling drei Kinö, kain Stern. Wo nihm i (thuet’s nur ain Christ denká!)      Á Geldl her? – Jez brauchát i ains. ’s Stehln ist má vábothen bán Henká

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     Und machá selbm kan i má kains. –

I mueß nur áf’s náchst mit mán Gvadern      ’n Schatzgrabáhandl nachgehn. – Leicht schmeißt ins dá Toifl in d’Bladern;      Leicht holt er üns gar allö zwen.