Cythere

by Paul Verlaine

Ein Gartenhäuschen, lichtumflossen, hält uns zur süsser Lust umschlossen in rosenhauchdurchwürzter Luft. Der Wohlgeruch, der lieblich linde,

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verschwimmt im leichten Sommerwinde

mit ihres Puders feinem Duft. Und was ihr Blick verheissen, gilt! ihr Busen wirbt, die Lippen sprühen und lassen fiebrisch mich erglühen.

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Doch da die Liebe alles stillt,

nur nicht den Hunger, muss inzwischen Sorbet und Naschwerk uns erfrischen.

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