Charleroi

by Paul Verlaine

Im schwarzen Gras Kobolde gehn. Im Windeswehn schwer weint etwas.

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Sag, was man spürt!

Der Hafer saust. Den Wandrer graust, vom Strauch berührt. Löcher der Not,

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nicht Häuser mehr,

weit, weit umher loh’n Essen rot. Was spürst du da? Dumpf donnert an

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die Eisenbahn:

Ist’s Charleroi? Widriger Duft, was ist das nur? Wie Rasseln fuhr

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was durch die Luft.

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Roth überall!

Oh! Atem heiss Menschlicher Schweiss, Schrei von Metall!

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Im schwarzen Gras

Kobolde gehn, im Windeswehn schwer weint etwas...

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