Am Waldwege

by Karl Mayer

Weilend an des Waldes Buchen,
Jenen Namenszug zu suchen,
Armes Herz, das mühsam schlägt,
Siehst du, was die Rinde trägt?

Ach! es will sich nichts mehr gleichen!
Rau verwachsen sind die Zeichen.
Herz, das bang nach Ruhe darbt,
Wann, o wann bist du vernarbt? (S. 75)
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