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18. Ernst Schulze 1841

O wie vereinet sich Scherz mit Ernst bei meiner Geliebten,
Wie mit den Sitten der Welt tiefer romantischer Sinn!
Jetzt erheitert mit fröhlichem Witz sie den glänzenden Zirkel,
Und jetzt schwärmt sie mit mir über die Erde hinaus.
Gleich dem...

18. Ohne Nachtheil Daniel von Czepko 1671

Weil die Angel offen stunden,
Hab ich mich zu euch gefunden:
Fraülein, in der Kammer Thür,
Euer Mensch verrieth sie mir.

Fangt nicht auf sie an zu schmähen,
Denn ich habe nichts gesehen,
Als wie ihr des Todes Bild...

180. Simon Dach 1876

Nymfe, gieb mir selbst den mund,
So wird mir dein hertze kundt,
Reich mir deiner armen band,
Der gewünschten liebe pfand!

Denn so lange du noch nicht
Mir gehorchen wirst, mein liecht,
Wird dein lieben nur ein schein...

181. Simon Dach 1876

Sol denn mein junges leben,
Da alles liebt und freyht,
Alleine sich ergeben
Der langen einsamkeit?
Bleibt dann die freud und lust
Der schleyer-weissen brust,
Nach der wir alle streben,
Mir ewig unbewust?...

182. Simon Dach 1876

Sol sich der mensch, die kleine welt,
Jetzt nicht auff süsse heyraht lencken?
Muß doch das prächtige gezelt
Der grossen nur an liebe dencken.

Die erd‘ ist sauber und beleckt
Durch den gewünschten schein der sonnen,
...

183. Simon Dach 1876

Mein, lasst mir doch den willen,
Ich kan nicht traurig seyn,
Ich habe mich der grillen,
Des kummers und der pein
Jetzt kaum entladen können,
Ihr machet wieder streit
Und wolt mir gantz nicht gönnen
Die...

185. Simon Dach 1876

Wol dem, der sich nur lässt begnügen
Daran, was ihm auff Gottes gunst
Das glück unfeilbar zu muß fügen,
Und nährt sich redlich seiner kunst!
Ein ander half auff geld und gut,
Ich liebe kunst und freyen muth.

Wie bald...

1851. Choix entre deux passants Victor Hugo 1822

 
Je vis la Mort, je vis la Honte ; toutes deux
Marchaient au crépuscule au fond du bois hideux.

L’herbe informe était brune et d’un souffle agitée.

Et sur un cheval mort la Mort était montée ;
La Honte cheminait sur un cheval pourri.

Des vagues oiseaux...

186. Simon Dach 1876

Mein urtheil wiederräth es mir
Und sagt, ich sol mich von dir wenden,
Ich aber habe die begier,
Mein lieb, noch nicht in meinen händen,
Ich streit' in grosser sorg und pein
Und kan doch nicht ihr meister seyn.

Mein...

187. Simon Dach 1876

Lesbia, mein leben,
Hat sich mir ergeben
In gewünschter pflicht,
Ich wil bey ihr stehen,
Biß ich werde gehen
Hie auß diesem licht.
Was vor leid
Ich jederzeit
Umb sie hab ertragen müssen,...

19. Gisela Etzel 1912

19.
Wenn ich zu meinem werten Maler gehe
Und ganz gekleidet bin, wie er es liebt,
Und wenn ich dann vor seinen Augen stehe
Und er mir lang und stumm die Hände gibt,

Mich ansieht wie ein Bild, bis ich ihm lächle
...

19. Albert Möser 1890

19.
Oftmals durch röm'scher Gassen bunte Zahl
Schritt Rafael, ein schönstes Bild zu schauen,
O Glück! er fand die holdeste der Frauen,
Umleuchtet ganz von ew'ger Schönheit Strahl.

So lockt auch mich ein goldnes Ideal,...

19. Ernst Schulze 1841

Komm, nach Arkadien wollen wir ziehn, in's blühende Tempe,
Sieh, schon dämmert der Tag; Liebchen, o gieb mir die Hand!
Weit ist die Wandrung zwar, doch Liebende schützen die Götter
Willig, im ganzen Olymp herrschet Idalia's Sohn.
Aber...

19. Kein Rath ohne Liebe Daniel von Czepko 1671

Wann ich nicht bey dir bin, lieg ich in solcher Noth,
Als einer, welcher stirbt und ringet mit dem Tod:
Und komm ich ie zu dir, so kan ich nicht bestehen,
Und sterbe so dahin, und kan doch nicht vergehen:
Mein Abseyn kräncket mich von Liebe...

1914-1916 Henri de Régnier 1914

Ô Muses, par tous ces héros que vous pleurez
Et qui sont morts, là-bas, loin de vos bras sacrés,
Vous voici, désormais, en une double Gloire,
Filles de la Patrie et sœurs de la Victoire !

1914-1916/Le Père Henri de Régnier 1914

Tes pas sont lourds. L’âge te courbe. Tu es vieux
Et cependant je vois une flamme en tes yeux…
Quels sont les mots confus que murmure ta bouche ?
Dis-moi, pourquoi cet air joyeusement farouche ?
Ah ! j’ai compris. Pardonne-moi. Ne réponds pas.
Ton deuil me dit assez...

1914-1916/Le Serment Henri de Régnier 1914

Je jure de garder dans mon cœur cette haine
Jusqu’à son dernier battement ;
Que son venin sacré se mêle dans ma veine
...

1914-1916/Le Soldat Henri de Régnier 1914

« Hier encor, j’aimais les roses,
L’azur, les longs jours d’été,
Et les êtres et les choses
De lumière et de beauté.

« Aux murmures des fontaines,
À l’heure où l’étoile luit,
Se mêlaient des voix lointaines
Qui me parlaient dans la nuit.

« Elles...

1914-1916/L’Attente Henri de Régnier 1914

On attend. Nul cœur n’est sombre
Du grand devoir accepté,
Car la lutte contre l’ombre
Finira par la clarté.

En vain la horde barbare
A rué son flot vivant,
Puisque sonne la fanfare
De nos clairons dans le vent,

Que les trois couleurs de France...

1914-1916/Salut aux braves ! Henri de Régnier 1914

Ils ont dit, fous de haine et d’orgueil : « Nous allons
« Enfin fouler leur sol avec nos lourds talons !
« Notre aigle va couvrir de sa vaste envergure
« Ce clair Paris dont la beauté nous fait injure
« Et laissera tomber, de ses ailes, sur lui,
« Une ombre de...