[20] ÄSTHETIK DES KRIEGS

Nur der erschaut die schönen Berge wirklich,
Der keine Zeit hat, sie zu bewundern.
...

[142] Am Schluß des Jahres 1849.

Die Glocken hallen dumpf am Jahresende,
In diesen schweren unheilvollen...

[63]
          An den Hund des Todten.

Der Tod den edlen Herrn dir nahm,
...

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[24] ANTWORT AUF EINEN BRIEF
DES MALERS OSKAR COESTER

Ein Wort auf das, was du...

     Auf Flügeln des Gesanges,
Herzliebchen trag’ ich dich fort,
Fort nach den Fluren des Ganges,
Dort weiß ich den schönsten Ort.

5      Dort liegt ein rothblühender Garten
Im stillen Mondenschein;
Die Lotosblumen erwarten
Ihr trautes...

[77] AUF DEN TOD DES SCHAUSPIELERS
 HERMANN MÜLLER

Dies Haus und wir, wir dienen einer...

[20] BALLADE DES ÄUSSEREN LEBENS

Und Kinder wachsen auf mit tiefen Augen,
Die von nichts wissen,...

Umflattert von dem leichten irren Leben,
Durchhüpft der Knabe lächelnd seine Bahn,
Wo tausend Lichter glänzend ihn umschweben,
Wo sich ihm tausend leichte Träume nahn;
5 Von bunten Blumen sieht er sich umgeben,
Und jede lächelt froh den Frohen an.
Aus...

Der hass ist bleicher Danaïden fass ·
Die rache mag mit händen rauhen roten
Ins leere dunkel schütten ohne lass
Aus grossen kübeln schweiss und blut der toten.

5 Geheim durchlöchert böse hand die schlünde ·
Sie gösse tausendjähriger fleiss nicht voll
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