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..."No hay bicho como el peludo" José Alonso y Trelles 1877

Gracias, viejo; su saludo
Jué como linda promesa
De que el año que áhura empieza
No ha de ser pa mí muy rudo,
En el pasáo soñé al ñudo
Y esperé al santo botón,
Coligiendo, en conclusión,
Que pa este gáucho, en el mundo,
Solo hubo un querer projundo...

...als eine Reihe von guten Tagen Joachim Ringelnatz 1928

[164] ...ALS EINE REIHE VON GUTEN TAGEN

Wir wollen uns wieder mal zanken,
Auf etwas hacken wie...

1. Erdmann Neumeister 1709

1.
So soll vernunfft und freyheit ganz verschwinden?
Ihr schönen augen thut gewalt an mir /
Welch feuer / welche glut wil meine seel entzünden?
Es dringt durch marck und bein herfür.
Soll auch der leib in asche sich verwandeln?...

1. Erdmann Neumeister 1709

1.
Glück zu / du schöne-strasse /
Wo lauter zucker-rosen blühn /
Und wo mich zwey magnete ziehn.
Denn wenn ich mich verführen lasse /
So grüßt nur dich mein froher fuß /
Daß ich dir manchen gang des tages schencken...

1. Erdmann Neumeister 1709

1.
Halt ein / was quälst du mich mit viel verliebten träumen?
Schliest mein vergnügen sich in blossen schatten ein?
Ich greiffe nach der frucht an wunderschönen bäumen;
Wiewol da muß die lust ein leerer fehlgriff seyn.
Mich...

1. August 1914 Paul Haller 1922

[43]
1. August 1914

Auf, Schweizer! Hört...

1. Das Härteste, das Hertzlichste Daniel von Czepko 1671

Wann unsre Hertzen ich mir bilde, Göttin, ein:
Ist deines und zugleich auch meines wie ein Stein.
Zwar deins, weil es die Angst des Meinen nicht erwegt,
Und meins, weil es den Grimm des Deinen so erträgt.
Jedoch, bedenck ich ie mein Leiden umb...

1. Je schöner/ je härter Kaspar Stieler 1660

1.
Die Anmuht/ Schönheit/ Zierd und Prangen/
das Purpur-blut der roten Wangen/
der Augen-blizz/ der Stirne Glanz/
das Spiel der...

1. Kränkende Hoffnung Kaspar Stieler 1660

1.
Was hilfft es uns/ daß wir uns lieben/
Rosille/ Schöne! sag es mir?
daß wir ein stetes seuffzen üben/
und Schmerzen tragen für und...

10. Gisela Etzel 1912

10.
Ich möchte wohl solch eines reinen Knaben
Verschwendend ersten Liebesjubel haben
Und seine glückgeschwellten Lippen küssen,
Die noch von Frauenmund und -Leib nichts wissen.

Behutsam hielte ich die volle Schale...

10. Amara George-Kaufmann 1888

10.
Zürnst Du mir? Es sei! Zu bitten hab' ich
Diese Bitte nur, die eine: komm!
Heg' und pflege Deine Düsternisse
Nur nicht einsam und alleine; komm!

Laß sie hier in meiner Zelle toben,
Deine Stürme; mir in's...

10. Albert Möser 1890

10.
Ich sah dich stehn an steilem Bergeshange,
Der Wald verstreute weiße Blüthenflocken,
Vielstimmig scholl der Vögel trautes Locken,
Die Sonne neigte sich zum Niedergange.

Der Windhauch küßte neckisch deine Wange...

10. Ernst Schulze 1841

Bringst du vielleicht, was jetzt du mir sangst in traulicher Stille,
Einst in die Hände des Volks, zu der Gebildeten Ohr,
O dann tilge den Namen hinweg der Geliebten und jedes
Deutende Wort, denn hart richtet der kalte Verstand!
Also...

10. Laß die Verstorbenen ruhen Kaspar Stieler 1660

1.
Stirb Filidor/
Warum wolstu nicht willig sterben?
der Musen Chor
verspricht dir deines Nahmens Erben/
ob Florilis schon...

10. Liebe eher ohne Liebe, als ohne Genuß Daniel von Czepko 1671

Da Mast und Seegel hin nach Lust und Kurtzweil drehn:
Geh ihnen fleissig nach, sie sind zum ersten scheu,
Die Mägdlein fänget nichts als vorgegebne Treu.
Wo aber kein Genus bey deinem Lieben ist
Hast du vor Honig Gall und Gifft vor Heil erkiest...

10. Ober einem Pistol Schuß Verschonen heisset Straffen Daniel von Czepko 1671

Göttin ist das Recht gethan
Weil ich auf und nieder gehe,
Und am Fenster stille stehe,
Stellest du dich Seiten an.

Höfflich redest du mit mir,
Als ich mich zu dir wil bücken,
Reicht dein Knabe hinterm Rücken...

10. Vergißt mich Sie nur nicht Kaspar Stieler 1660

1.
Was frag' ich nach den Trauer-fahnen/
was nach den Wapen vieler Ahnen/
und ob mich denn ein Marmor ziert:
Wenn einsten zu den blassen...

10. Wer tröstet mich nu? Kaspar Stieler 1660

1.
Es hielte mich das Norden-land
wo Zyntius zu Bette gehet/
die Gegend war mir unbekand/
ihr fremder Steig mit Schnee verwehet/...

10. Wol bedacht, erhält die Schlacht Daniel von Czepko 1671

Wie Apollo seinen Strahl
Läst zu uns hernieder gehen,
Und doch in des Himmels Höhen
Bleibt Apollo überall;
Und wie Arethusa Fuß
Durch die See mit seinen Fischen
Kommt gegangen ohn Vermischen
Und behält den...

100. Otto Heinrich Graf von Loeben 1905

100.
Gern möcht' ich dir so viele Spenden geben,
Und habe nichts, als Augen, welche weinen;
Ja, nur wenn Blumen ächte Liebe meinen,
Verstehst du meiner Opfer zärtlich Streben.

Nicht mag ich selbst mit Trauerlaub' umweben...