Xxv.

HTML Title: 

XXV.

Title Word Count: 

1

Include: 

Yes

Collection: 

Poet: 

Year Written: 

1806

Year Rounded: 

1 800

Poem: 

XXV.
Nachhall
Wie ich fahr in stiller Nacht
Auf den Silberwellen,
Hebt mein Weh mit aller Macht
Wieder an zu schwellen.

Sieben Jahre sind dahin,
Sind dahingeschwunden:
Und noch immer glühn und blühn
Meine alten Wunden.

Fast klingt's wie bittrer Hohn:
Ich sei jung an Jahren,
Da so lang die Liebste schon
Mir dahin gefahren.

Wohl ergeh' es, Engel, Dir!
Werde licht und lichter!
Ach! dein Knabe wurde hier
Unterdes - ein Dichter!

Muß nun reimen früh und spat
Um sein täglich Leben;
Kannst Du keinen bessern Rat
Dann und wann ihm geben?
(S. 96-97)

Poem StrLen Difference: 

0